Atemschutz

Der Atemschutz ist einer der wichtigsten Bereiche bei einer Feuerwehr.

Überall wo Gefahr besteht dass gefährliche Schadstoffe entstehen ist der schwere Atemschutz absolut notwendig. Brände, Unfälle in Futtersilos und Jauchegruben oder Unfälle in Betrieben sind nur eine Auswahl bei der die Atemschutzgruppe zum Einsatz kommt.

Unsere Feuerwehr wurde im Jahr 1974 als eine der ersten Feuerwehren in unserem Abschnitt mit dem Pressluftatmer PA38 ausgerüstet. Seither wurden insgesamt 13 Feuerwehrmänner unserer Wehr zu Atemschutzträgern ausgebildet.

Um die Einsatzbereitschaft der Atemschutzträger zu gewährleisten müssen laufend Übungen durchgeführt werden. Auch die körperliche Eignung wird in regelmäßigen Abständen durch einen Sportmediziner getestet.

Die Atemschutzträger sind bei ihrem Einsatz meist auf sich alleine gestellt, und müssen selbständig Änderungen der Schadens- und der Gefahrenlage erkennen beziehungsweise die entsprechenden Entscheidungen selbst treffen. Dem entsprechend ist eine umfassende allgemeine Ausbildung innerhalb der Feuerwehr ebenso notwendig wie die Ausbildung am Atemschutzger ät selbst.

In den letzten neun Jahren wurden immer wieder Atemschutzübungen gemeinsam mit anderen Feuerwehren durchgeführt. Dies ist umso wichtiger, weil im Einsatzfall eine Zusammenarbeit von Atemschutztrupps von verschiedenen Feuerwehren unumgänglich ist. Seit 2002 werden auch regelmäßig Übungen mit Vollschutzanzügen durchgeführt

Da in den letzten Jahren der Gütertransport auf der Donau massiv angestiegen ist, haben diese Vollschutzanzüge auch für unsere Feuerwehr an Bedeutung gewonnen. Das Arbeiten mit diesen Vollschutzanzügen stellt für die Atemschutzträger eine deutlich höhere Belastung dar.

Im heurigen Jahr wurden die altgedienten PA38 durch 3 neue Pressluftatmer der Type AUER BD 96 ersetzt.

Atemschutzbeauftragter HBM Ernst Gahleitner

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